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Information des SGV an die Sekretäre der Kantonalen Gewerbeverbände
350 Konkurse pro Monat - das muss nicht sein!
Die kleinen und mittleren Unternehmen stellen rund 75% der Arbeitsplätze in der Schweiz. Sie sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Heute bläst ihnen ein besonders kalter Wind ins Gesicht: Die seit 1991 anhaltende Struktur- und Konjunkturkrise drückt massiv auf die Ertragslage. Verlustvorträge und Wertberichtigungen auf Immobilien zehren die ohnehin schon schwache Substanz weiter auf.
Die neu eingeführten Rating-Systeme einiger Banken führen dazu, dass viele KMU als risikoreiche Kreditnehmer eingestuft werden. Dementsprechend haben sie höhere Zinsen und Kürzungen der Kreditlimite hinzunehmen. Zusätzlich werden neue Auflagen punkto Sicherstellung gemacht.
All diese Faktoren bedrohen die Überlebenschancen vieler KMU massiv. Der Unternehmer gleicht einem Stabhochspringer, der mit einem Rucksack voll Altlasten auf dem Rücken die Messlatte "Überlebensfähigkelt" überspringen soll. Auch für Sergej Bubka eine unlösbare Aufgabe.
Das Resultat sind gesamtschweizerisch rund 350 Konkurse pro Monat, mit steigender Tendenz.
Das Dilemma von Unternehmer und Bank
Die Situation, in der sich das Unternehmen befindet, gleicht häufig einem Teufelskreis, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt: |
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- Der Unternehmer investiert einen Grossteil seiner Zeit in die Beschwichtigung von Gläubigem, die ihm keine Ware mehr liefern wollen, in die Suche nach neuen Geldquellen und in die Verhandlungen mit der Bank. Für Akquisition und Produktion bleibt wenig Zeit. Das Unternehmen verliert einen Grossteil der Kapazität seines wichtigsten Mitarbeiters und gerät dadurch noch weiter an den Rand des Abgrunds.
- Der Unternehmer glaubt, dass seine Probleme mit der Beschaffung flüssiger Mittel gelöst wären. Somit wird viel Zeit in (meist ergebnislose) Kreditbeschaffungsmassnahmen aller Art investiert. Er hat Mühe zu akzeptieren, dass die ausgetrockneten Mittel nicht die Ursache der Probleme, sondern ihre Auswirkungen sind. Mit der gewünschten „Spritze" wäre er bald wieder am gleichen Punkt oder sogar noch tiefer in der Krise.
- Die Vertrauensbasis zwischen Bank und Unternehmer ist erschüttert. Aufgrund der gemachten Erfahrungen (schlechte Zahlungsmoral, Überziehen der Kreditlimite, nicht eingehaltene Versprechungen) glaubt die Bank den Versprechungen des Unternehmers nicht mehr. Sie ist nicht bereit, weitere Risiken einzugehen.
Die Lösung
Der Strukturwandel ist notwendig und soll nicht verzerrt werden: Der Produktivere soll überleben.
Die Unternehmen sollen eine faire Chance erhalten, sich zu bewähren und ihre Überlebensfähigkeit unter Beweis zu stellen, bevor sie einfach wegsaniert werden.
Zu diesem Zweck empfiehlt der Schweizerische Gewerbeverband das seit Jahren erfolgreich angewandte System PECOPP®. Es wurde von Dipl. Ing. Gary Friedman entwickelt und wird seit sieben Jahren erfolgreich zur Rettung von KMU in Not angewandt.
Die Überlebensfähigkeit eines Unternehmens wird dabei nicht aufgrund der Vergangenheit, sondern der Fähigkeit, in der Gegenwart Cash-Flow zu erwirtschaften, beurteilt. Während einer Zeit von 4-7 Monaten erhält der Unternehmer die Möglichkeit zu zeigen, dass er in der Lage ist, Cash-Flow zu erwirtschaften. Während dieser Zeit wird er durch einen Coach begleitet, der sich um seine „finanziellen Altlasten" kümmert und ihn im Managementbereich unterstützt. Wenn der Unternehmer in dieser Zeit seine Überlebensfähigkeit beweisen kann, wird eine langfristige Lösung gesucht.
In den letzten drei Jahren schafften 90% der nach der PECOPP®-Methode betreuten Unternehmen einen nachhaltigen Turnaround.
Der Begleitungs- und Turnaroundprozess läuft in vier Phasen ab:
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Phase |
Ziel / Inhalt
- In einer Kurzanalyse wird überprüft, ob das Unternehmen fähig ist, Cash-Flow zu erwirtschaften.
- Stärken / Schwächen und Ansatzpunkte für den Turnaround werden analysiert.
- Darauf aufbauend wird über die Annahme des Mandates entschieden. (Es werden ca. 70-80% der Bewerbungen angenommen).
- Dem Unternehmer wird ein einfaches, nachvollziehbares Controlling-System installiert.
- Er ist in der Lage, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und bei Soll/Ist-Abweichungen sofort zu reagieren.
- Bank, Partner, Gläubiger, Mitarbeiter können damit leicht auf dem Laufenden gehalten werden.
- Der PECOPP®-Coach schafft ein Umfeld, in dem der Unternehmer frei von seinem Altlastenrucksack agieren kann. (Verhandlungen mit Banken und Gläubigern).
- Der Unternehmer beweist, dass er in der Lage ist, seine kurzfristig gesetzten Etappenziele zu erreichen und bei Abweichungen richtig zu reagieren.
- Der Coach unterstützt den Unternehmer in allen Management- und Finanzfragen.
- Die Turnaround-Phase wird beurteilt.
- Entscheide über das weitere Vorgehen werden gefällt.
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Die PECOPP®-Methode verfügt über bestechende Vorteile:
- Sie ist einfach und leicht verständlich.
- Sie verzerrt den Strukturbereinigungsprozess nicht: die Produktiveren überleben.
- Sie führt zu einem nachhaltigen Turnaround.
- Sie weist eine Erfolgsquote von 90% auf.
Für den betreuten Unternehmer bedeutet PECOPP® nicht nur, dass er seine Überlebenschancen massiv erhöht, sondern auch, dass er
- über effiziente Instrumente zur Steuerung seines Unternehmens verfügt
- sich auf das Wesentliche konzentriert.
- seine volle Verantwortung für den Erfolg des Unternehmens nach aussen kommuniziert.
- kontinuierlich produktiv an der Verbesserung seiner Bonität (und damit seines Banken-Ratings) arbeitet.
- das Handwerk der erfolgreichen Unternehmensführung erlernt und damit die Basis für den nachhaltigen Erfolg legt.
PECOPP® wird von Banken und Verbänden anerkannt.
Der Schweizerische Gewerbeverband hat nach einer umfassenden Evaluationsphase die PECOPP®-Methode zum offiziellen von ihm empfohlenen Verfahren zur Rettung angeschlagener Unternehmen bestimmt. Auch die Schweizerische Bankiervereinigung anerkennt PECOPP® als Coaching-Methode.
Im Kontakt mit den Banken werden jetzt Schnittstellen zu den bestehenden Abläufen definiert und die Zusammenarbeit zwischen PECOPP®-Coaches und der jeweiligen Bank systematisiert.
Für vertiefende Informationen und die Vermittlung von PECOPP®-Coaches wenden Sie sich bitte an den Schweizerischen Gewerbeverband oder direkt an das PECOPP Institut. |